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Thursday, 29 October 2009

  • Generation Zeitarbeit

    Ich gebe es zu, ich gehöre zur Generation Praktikum. Während meines Studiums habe ich mal drei Monate da als Praktikantin gearbeitet, dann vier Wochen dort und schließlich noch einmal zwei Monate an einer anderen Stelle. Ich weiß gar nicht mehr genau, wie viele Praktika es insgesamt waren. Ich weiß nur, dass sie alle etwas gemeinsam hatten: Sie waren unbezahlt.

    Trotzdem habe ich sie gerne gemacht. Schließlich ist es wichtig, praktische Erfahrungen zu sammeln, um später gute Chancen für den Berufseinstieg zu haben. Wenn ich mir aber die derzeitige Lage auf dem Arbeitsmarkt anschaue, habe ich Angst, dass ich mich in zehn Jahren anstatt zur Generation Praktikum zur Generation Zeitarbeit zählen werde. Egal, mit welchem Professor ich mich unterhalte, jeder sagt mir, dass es immer weniger feste Stellen gibt. Zeitarbeitsfirmen dagegen sprießen aus dem Boden. Modern beworben heißen sie nur nicht mehr so, sondern nennen sich Personaldienstleister, die eine Personaldienstleistung anbieten. Diese Personalvermittlung hat genau wie ein Praktikum einen entscheidenden Nachteil: Man arbeitet unter Wert. Als Praktikantin konnte ich diesen Umstand gut verkraften, schließlich war ich mir sicher, dass das nur die Vorbereitung für eine erfolgreiche Zukunft ist. Als Zeitarbeiter dagegen hätte ich ziemliche Probleme. Ich würde mich fragen, warum ich all die Jahre studiert und auf so vieles verzichtet habe.

    Noch versuche ich, optimistisch zu sein. Vielleicht irren sich meine Professoren und ich kann irgendwann meinen Traumjob ausüben. Ich bin der Meinung, ich hätte es verdient. Falls es später nicht klappt, kann ich mir vorwerfen, dass ich den falschen Beruf gewählt habe, nicht aber, dass ich nicht alles versucht hätte, um erfolgreich zu sein.

Friday, 23 October 2009

  • Ich bin Fotograf und arbeite viel in der Bahn …

    Nun, es wird sicherlich zunächst einmal verwundern, dass ich als Fotograf mit meiner gesamten Ausstattung die Bahn nutze, um Orte und Gelegenheiten zu erreichen, die meine Fotografien erfordern. Es ist aber nun einmal so, dass ich Landschaften fotografiere und teils auch Aktfotos in Landschaften, so dass ich außer meiner Kamera und einem effektiven Blitzlicht nichts Weiteres benötige. Dieses Equipment kann ich getrost in einer Fototasche transportieren. Fehlt nur noch mein Laptop und selbstverständlich das Handy, damit man Kunden und Co. erreichen kann. Auch für den Laptop besitze ich eine Schutztasche, so dass ich im Grunde immer mit zwei Taschen reise. Nun ist es aber oftmals so, dass die anderen Zug-Gäste meine Fotografien immer sehr interessant finden, ich selbst es aber hasse, wenn Menschen mir auf die Finger schauen oder neugierig sind, so dass ich selbstverständlich nach einer Möglichkeit gesucht habe, meinen Laptop zu schützen. Im Internet bin ich sehr schnell fündig geworden und habe mir einen sogenannten Blickschutzfilter bestellt. Diese Art „Schutzfolie“ soll verhindern, dass Menschen, die im Zug neben mir sitzen, auch nur einen Funken erkennen können, wenn sie auf den Monitor meines Laptops starren. Nun, wo ich schon einmal dabei war, habe ich mir auch gleich ein paar Displayschutzfolien für mein Handy bestellt, denn ich besitze ein Touchscreen-Display auf meinem Handy, welches extrem empfindlich ist. Ich musste mir bereits schon einmal ein neues Handy kaufen, weil das Display völlig zerkratz war und dadurch irgendwann nicht mehr richtig funktionierte. Nun, das bleibt mir ab jetzt erspart, ebenso neugierige Blicke auf meine Fotos, die ich im Zug bearbeite.

Wednesday, 21 October 2009

  • Die Macken der Frauen

    Jeder von uns hat in irgendeiner Form verschiedene Macken an sich, egal ob Mann oder Frau. Das meine ich jetzt aber nicht böse oder so, manche Macken machen einen ja auch liebenswert. Sicher finde auch ich einige Eigenarten unmöglich. Manche Frauen leiden ja schon unter massivem Kaufzwang, wenn sie zum Beispiel Schuhe oder Handtaschen sehen. Sie müssen nur an einem Geschäft vorbei gehen, in dem das Produkt der Begierde im Schaufenster liegt, und schon stürzen sie hinein. Meine Nachbarin ist auch so ein Extremfall, sie besitzt sage und schreibe über fünfzig Taschen, von der Umhängetasche, der Ledertasche, bis hin zu etlichen Handtaschen. Erst gestern stand sie wieder vor meiner Tür, und zeigte mir ihre neue Lederhandtasche. Da kann man doch echt nichts mehr zu sagen, oder? Ich versteh das nicht, wie kann man so viel Geld für Taschen ausgeben? Da gibt es doch wirklich wichtigeres, zumal man doch eh nur eine tragen kann. Ich mag meine Nachbarin wirklich sehr, aber das ist so ein Streitpunkt zwischen uns, da kann ich mir den Mund fusselig reden, und sie kauft fleißig weiter. Das nenn ich dann einen hoffnungslosen Fall. Da unternehm ich lieber mal etwas mit meiner Familie, anstatt mein Geld für Taschen, Schuhe oder Schminke auszugeben. Sicher besitze auch ich all diese Dinge, aber nur eine Handtasche, drei Paar Schuhe und ein wenig Schminke. Sicherlich gibt es bedeutend Schlimmeres, aber ich finde, man kann es auch übertreiben. Soll von mir aus jeder seine Macken haben, aber bitte in Maßen. Ich bin ja auch nicht perfekt.

Friday, 18 September 2009

  • Saft verschenken?

    Immer wieder suche ich nach ausgefallenen Geschenkideen für Freunde, Bekannte und Verwandte, die Geburtstag haben oder zu ähnlichen Anlässen. Jetzt wieder im Anmarsch ist das alljährliche Weihnachtsfest, weshalb ich mir – zwar etwas früh, aber nun gut – bereits jetzt Gedanken darüber mache, was ich meinen Lieben schenken kann. Um die Geschenkidee etwas ausgefallener zu belassen, dennoch auf der gesundheitlichen Schiene zu fahren, habe ich mir nunmehr gedacht, einfach mal einen Fruchtsaft zu verschenken. Ich selbst trinke beispielsweise jeden Morgen meinen Apfelsaft. Auch wenn man Saftkonzentrat in jedem Lebensmittelgeschäft und Discounter kaufen kann, so halte ich diese Geschenkidee schon für etwas Besonderes, weil ich nicht irgendeinen Saft verschenke, sondern einen leckeren Direktsaft. Direktsaft wird frischgepresst verpackt und nicht erhitzt oder Sonstiges, um ein Konzentrat daraus zu machen. Dies allein ist Grund dafür, dass ich jeden Morgen meinen frischgepressten Apfelsaft trinke, ohne mich jedes Mal hinstellen zu müssen, um die Saftpresse zu betätigen. Warum sollte ich diese Idee nicht nutzen, um meinen Lieben dieses Jahr ein tolles Weihnachtsgeschenk zu verpassen? In einem „Wellnesspaket“: Saft, Massageöl, ein Buch etc. pp.“ könnte ich alle möglichen Dinge einfassen, die meinen Lieben Spaß bereitet – selbstverständlich darf der Saft nicht fehlen! Diesen werde ich aber einfach im Internet bestellen, denn im Grunde gibt es nichts, was es online nicht zu kaufen gibt. Auf diese Art und Weise erspare ich mir lange Touren durch die Stadt, um die Weihnachtsgeschenke zusammen zu bekommen. Hat doch wirklich Vorteile, dass man auch Lebensmittel, insbesondere Säfte, online bestellen kann. Wenige Tage später kann ich meine Weihnachtspakete fertigen und bin durch damit – fertig – Weihnachten kann kommen!

Thursday, 27 August 2009

  • Heilsames Solebad

    Ich leide seit meiner Kindheit unter einer Hautkrankheit, die mich besonders an den Oberarmen immer wieder mit kleinen Pickeln straft. Da mir die Hautärzte auch nicht helfen konnten und alle Cremes aus der Apotheke nicht den gewünschten Erfolg brachten, konzentriere ich mich jetzt auf die Behandlung mit Meersalz. Eine Freundin hat mir den Tipp gegeben, dass Salbe und Bäder vom Toten Meer nicht nur bei Neurodermitis helfen.

    Zuhause nehme ich regelmäßig ein Solebad und nutze meine Wochenenden gern, um mich im Sole-Therapiezentrum zu entspannen und etwas Gutes für meine Haut zu tun. Die heilende und regenerative Wirkung von Solebädern ist schon seit Jahrhunderten bekannt und veranlasst viele Menschen mit Hauterkrankungen sogar dazu, Urlaub am Toten Meer zu machen. Dass die Sole aber sogar gegen Krebs hilft, ist natürlich ein völlig unseriöses Märchen. Bei einem Solebad schüttet der Körper einen erhöhten Schweißanteil aus, womit Schadstoffe aus der Haut gelöst werden. Ein Solebad wirkt zudem durchblutungsfördernd und regt damit den Kreislauf an. Auch alle, die glücklicherweise nicht unter Hautkrankheiten leiden, können mit einem Solebad herrlich entspannen und nach einem anstrengenden Tag wieder zu sich finden.

    Auch für einen spontanen Ausflug am Wochenende bevorzuge ich heilsame Solebäder anstelle von wilden Wasser-Erlebnisparks, die eher für Kinder geeignet sind. Mir sind Wellness & Reisen wichtiger um nicht nur meiner Haut etwas Gutes zu tun, sondern auch vom stressigen Arbeitsalltag zu entspannen. Den kulinarischen Abschluss eines Wochenendes im Solebad bildet für mich ein schönes Essen im Restaurant: Auch Essen & Trinken gehören für den genussorientierten Lebensmenschen natürlich dazu!

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